Zecken

Ein Mann möchte mit seiner Frau an der Hand schnell die Straße überqueren. Die beiden haben es offenbar eilig und der Mann zieht seine Frau zur Straße. Sie sträubt sich und zieht dagegen. Am Gehwegrand zur Straße hin ist ein schmaler Grasstreifen von deutlich weniger als einem Meter Breite. Die Frau hat Sandalen an und fleht ihren Mann an: "Nein, nicht hier, da könnten Zecken sein." Der Mann achtet nicht darauf und zieht seine Frau einfach mit. Diese tänzelt in höchster Not hinterher und versucht verzweifelt, mit ihren Füßen nicht das Gras zu berühren.

Ich hatte bereits erläutert, dass man, um die eigentliche Bedeutung einer Krankheit zu verstehen, die Sichtweise darauf verändern muss. Anstatt sich an den Symptomen festzubeißen lautet die Frage stattdessen:

Welche Erfahrung wird durch die Symptome ausgelöst?

Und welche Erfahrung wird durch Zecken ausgelöst?

Wir müssen den Kontakt mit der Natur vermeiden. Wir können uns nicht mehr einfach so auf eine Wiese fallen lassen oder durchs Gebüsch streifen. Da könnten Zecken sein und die Zecken werden uns umbringen.

Die einfache Berührung mit einem Grashalm oder einem Ast kann uns töten, wenn wir nicht in höchstem Maße wachsam sind!

Die ganze Zecken-Hysterie ist die Folge eines tiefen Misstrauens in die Natur.

Scheinbar sieht es so aus, als wären die Zecken schuld daran, dass wir der Natur nicht mehr trauen können und uns von der Natur möglichst fernhalten müssen.

Tatsächlich ist es aber ...

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