Magersucht - die Angst vor dem Essen

Über die Probleme der "gesunden Ernährung" habe ich bereits ausführlich geschrieben.

Hier möchte ich jetzt auf einen Effekt eingehen, der damit in engem Zusammenhang steht:

Magersucht

Es wird in der Öffentlichkeit meistens so dargestellt, als würden Magersüchtige immer schlanker und schlanker werden wollen, weil sie das Gefühl für eine normale Körperwahrnehmung verloren hätten - so als würden sie sich immer als zu dick wahrnehmen, egal wie schlank sie sind.

Und so ist es aber nicht. So sieht es aus, aber so ist es nicht.

Weil die Ursachen von Magersucht nicht exakt gesehen werden, kann Magersucht auch nicht effektiv behandelt werden.

Es ist nämlich so:

Menschen hören auf zu essen, weil sie Angst vor dem Essen haben.

Genauer gesagt haben sie Angst, sich mit Essen zu schaden.

Jede Einnahme einer Mahlzeit ruft das Gefühl hervor, sich selbst damit in extremer Weise zu schaden.

Dieses Gefühl kann so stark werden, dass es dem Betroffenen unmöglich erscheint, noch irgendetwas zu essen.

Verursacht wird das Angstgefühl durch einen Jahrelangen Kampf gegen den eigenen Appetit.

Der Körper will sich über den Appetit etwas in einer bestimmten Menge holen und der Verstand glaubt aus bestimmten (falschen) Ideen heraus, das nicht zulassen zu dürfen oder nicht in der eingeforderten Menge.

Der Appetit ist ein lebensnotwendiger und starker Drang. Ihm zu widerstehen ist nicht sinnvoll und auch gar nicht so einfach.

Also wird der Kampf gegen den eigenen Appetit auch oft genug verloren.

Und dann geschieht folgendes:

Man isst "zu viel" oder "das Falsche" und hat ein schlechtes Gewissen dabei.

Man hat das Gefühl, sich jetzt mit dem Essen geschadet ...

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