Ideen, Verhalten, Erfahrung

Bezugnehmend auf die gerade behandelten Ernährungskrankheiten möchte ich noch einmal den Unterschied zwischen der ursprünglichen Annahme und der Unverträglichkeit, die sich daraus entwickelt, herausstellen:

Die ursprüngliche Annahme "Nahrungsmittel XY ist nicht gut für mich" ist in keiner Weise praktisch-materiell untermauert. Das hat man irgendwo gelesen oder gehört. Aber man hat das nicht erlebt oder erfahren.

Vielleicht hat in einer Zeitung gestanden "zu viel Zucker ist ungesund" oder "essen am abend ist nicht gut", aber der eigene Körper zeigt keine diesbeszüglichen Reaktionen.

Trotzdem wird die Idee geglaubt und es beginnt die Anstrengung, sich anders zu verhalten und das angenommen Schädliche zu vermeiden.

Die Unverträglichkeitserkrankung, die sich aus diesen Anstrengungen mit der Zeit entwickeln kann, die ist aber praktisch. Sie besteht darin, dass der Körper auf die als "schlecht" angenommenen Nahrungsmittel richtig handfeste Reaktionen zeigt.

Das zu erkennen ist wichtig:

Die ursprüngliche Annahme ist nur eine Idee. Sie erscheint zwar sehr real, weil der Informationsquelle aus irgendeinem Grund vertraut wird, aber es ist nur eine Idee ohne praktische Auswirkungen.

Wenn sich aus dieser Idee aber eine Erfahrung entwickelt hat, dann spürt man das ganz real: Die Idee hat sich als Erfahrung in unserem Leben verwirklicht. Die Idee begegnet uns als Erfahrung wieder.

Die Idee ist nur eine Idee, aber sie wird nicht als "nur Idee" gesehen. Sie wird als unumstößliche Realität angesehen, z.B.

Nun noch ein paar Bemerkungen zum Verhalten, welches das Bindeglied zwischen Idee und Erfahrung ...

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