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Fahrradunfall

Ich fuhr auf einem Radweg. Eigentlich fuhr ich nicht, sondern ich raste, um eine grüne Ampel noch zu erwischen. Aus einer Tankstellenausfahrt kam ein Auto und verstellt den Radweg. Ich machte eine Vollbremsung und landete ohne Helm mit dem Kopf zuerst auf dem Pflaster.

Auch in diesem Unfall hatte ich wieder dieses eigenartige Gefühl, im Geschehen behütet und getragen zu sein. Als würde ich aus dem Geschehen herausgenommen, um es eher als Zuschauer denn als Betroffener zu erleben.

Das war aber nicht die eigentliche Bedeutung, denn das kannte ich ja nun schon.

Die eigentliche Bedeutung war folgende:

Ich wurde gewaltsam gestoppt.

Einige Wochen zuvor hatte ich mein Angestellten-Dasein aufgegeben, um mich selbstständig zu machen.

Ich wusste, dass ich zur Ruhe und zu mir selbst kommen musste, um die richtige Richtung für meine Selbstständigkeit zu finden.

Aber ich konnte nicht. Ich war so in der Mühle drin, ich musste immer aktiv sein. Ich konnte nicht aufhören, völlig sinnlose Sachen zu tun. Ich wurde von der Angst getrieben, meine Zeit zu vergeuden. Und damals wusste ich noch nicht, wie man so einer Angst entkommt.

Also erledigte der Unfall das für mich: Eine riesige unerbittliche Faust hatte mich einfach im vollen Lauf aus dem Spiel genommen. In den 4 Wochen Genesungszeit kam ich tatsächlich zu mir.

nächstes Kapitel: Wichtiger Hinweis!!! (Beispiele)
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