Diese Webseite verwendet Google Analytics zur Erfassung von Statistik-Daten in anonymisierter Form. Ein Personenbezug kann nicht hergestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Zustimmen Ablehnen

Brillen

Die Sehfähigkeit ändert sich von Zeit zu Zeit ein bisschen. Mal wird sie schlechter, dann wieder besser. Es ist wie bei allen Erfahrungen. Sie sind zyklischer Natur. Sie kommen und gehen und kommen und gehen.

Natürlich gibt es auch dauerhafte Veränderungen der Sehfähigkeit, aber lange nicht so oft, wie man denkt.

Die meisten Menschen und offensichtlich auch Ärzte gehen aber bei Verschlechterungen der Sehfähigkeit von einem Dauerzustand aus.

Ein fehlgeschlagener Sehtest und schon wird eine Brille verschrieben.

Das führt dazu, dass das Auge zu seiner natürlichen Art zu sehen nicht mehr zurückkehren kann.

Brillen werden tendenziell viel zu oft und viel zu schnell verschrieben.

Und dann gibt es da auch den Glaubenssatz "Die Sehfähigkeit lässt im Alter immer weiter nach.

Auch das führt dazu, dass kleine zeitweise Einschränkungen der Sehfähigkeit, sofort mit einer Brille geahndet werden.

Richtig ist, den Heilungsmöglichkeiten und Fähigkeiten des Körpers einfach zu vertrauen:

War alles bisschen unscharf heute? Nur die Ruhe. Das kann in 2 Tagen schon wieder ganz anders sein!

Es gibt das Phänomen, dass man mit zunehmendem Alter auf kurze Distanzen kleine Texte nicht mehr scharf sieht.

Das kommt daher, dass das Auge bei vielen Menschen zu wenig gefordert wird, was die Umstellung der Schärfe betrifft: stundenlang im gleichen Abstand vor dem Bildschirm.

Hier hilft, die Augen bei kurzen Abständen bewusst zu entspannen. Sie brauchen dann eine Weile, um die Scharfstellung wieder hinzubekommen.

Das ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der einseitigen Augenbelastung. Der Scharfstellungsmechanismus auf kurze Distanzen rostet ein, weil er nicht gefordert wird.

nächstes Kapitel: Knieschmerzen beim Sport (Beispiele)
Stichworte:
Brillen